BWL im Ausland studieren

Wenn du dein BWL Studium mit Auslandserfahrungen verbinden willst, hast dazu mehrere Möglichkeiten. Du kannst gleich dein ganzes Studium im Ausland absolvieren oder einfach nur für ein oder zwei Semester an eine internationale Hochschule gehen. Ein Praktikum außerhalb Deutschlands macht sich ebenfalls gut und Semesterferien können für den Besuch einer Summer School genutzt werden. Alle Infos zum BWL Studium in Ausland findest du hier bei uns!

Gründe für ein BWL Studium im Ausland

Es gibt viele gute Gründe für ein Auslandsstudium im Fachbereich Betriebswirtschaft und natürlich auch ein paar Schattenseiten, die dir bewusst sein sollten. Wir haben dir hier einen Überblick über die Vor- und Nachteile des BWL Studiums in der Fremde zusammengestellt.

Vorteile

Interkulturelle Erfahrungen

Wenn du im Ausland studierst, lernst du viel über das jeweilige Land, dessen Kultur und die Menschen, die dort leben. Dies kann dir in deinem späteren Berufsweg helfen, wenn du in einem internationalen Unternehmen arbeitest oder weltweit unterwegs bist und auf Menschen verschiedener Nationalitäten triffst.

Persönliche Entwicklung

Unabhängigkeit, Selbständigkeit und Flexibilität – diese Eigenschaften erlernst du automatisch während eines Auslandsaufenthaltes. Das kann dir Vorteile bei Bewerbungen schaffen, denn diese Eigenschaften sind in jedem Beruf gefragt.

Sprachkenntnisse

Während eines Studiums im Ausland lernst oder verbesserst du die Sprache des Landes fast nebenher, indem du studierst und dort lebst. Diese Kenntnisse gehen weit über das hinaus, was du in einem Sprachkurs erlernen kannst.

Internationale Kontakte

Du kannst innerhalb eines Studiums im Ausland neue Kontakte knüpfen, die dir später in deiner Karriere einmal weiterhelfen können. Oder natürlich auch privat: Freunde auf der ganzen Welt zu haben, kann ja nie schaden.

Ohne NC studieren

Wenn du dich für ein Auslandsstudium entscheidest, kann es sein, dass du keinen bestimmten NC für deinen Wunsch-Studiengang brauchst. Auch bei Auslandssemestern fallen die Zulassungsbeschränkungen meistens weg.

Nachteile

Kosten

Ein Studium im Ausland ist mit erheblichen Kosten verbunden. Nicht nur die Studiengebühren, sondern auch die Reisekosten, Lebenshaltungskosten für die Unterkunft und die Versorgung kommen während eines Auslandsstudiums auf dich zu.

Verlängerung des Studiums

Oft kommt es vor, dass mit einem Auslandsaufenthalt (mindestens) ein zusätzliches Semester an die Studienzeit angehängt werden muss. Es kann zum Beispiel sein, dass die Inhalte des Studiums im Ausland sich so erheblich von den Inhalten an deiner deutschen Hochschule unterscheiden, dass nicht alle Prüfungen und Seminare angerechnet werden und du einige Leistungen nachholen musst.

Doppelbelastung

Bei einem Auslandsstudium musst du dich nicht nur mit einer anderen Uni und dem Studium in einem anderen Land auseinandersetzen, sondern auch die Sprache eines anderen Landes kennenlernen. Falls du also im Ausland studieren möchtest, solltest du beachten, dass die neue Umgebung (Sprache, Kultur, Kontakte knüpfen) auch eine zusätzliche Belastung sein kann.

Heimweh

Wenn man längere Zeit von zu Hause, seinen Freunden und der Familie weg ist, kann es schon mal vorkommen, dass man dies alles vermisst. Auch wenn es heute viele Kontaktmöglichkeiten wie Email, Skype, Facebook etc. gibt, ist die fehlende direkte Nähe dadurch nicht wett zu machen. Sei dir also bewusst, dass du während eines Auslandaufenthaltes lange von deinen Lieben weg bist.

Bedeutung eines Auslandsstudiums

Wie wichtig ist Auslandserfahrung? Potentielle Arbeitgeber verlangen von Bewerbern, dass sie selbständig, unabhängig und diszipliniert sind. Das sind Eigenschaften, die man aber nicht nur mit einem Aufenthalt im Ausland, sondern auch hier in Deutschland verbessern kann. Aufgrund der Globalisierung ist Internationalität jedoch sehr gefragt. Gerade bei BWL-Studierenden sind interkulturelle Kompetenzen ein großes Thema. Große, aber auch kleine, international ausgerichtete Unternehmen legen bei Bewerbern oft großen Wert auf Auslandserfahrung. Das kann dir als Bewerber gegenüber den Konkurrenten einen Vorteil verschaffen.

Generell gilt: Wenn dein Ziel eine Karriere bis ins obere Management ist, solltest du (gerade im BWL Studium) Auslandserfahrungen sammeln. Natürlich kommt es hier auch immer auf die Spezialisierung des Studiums an. Für ein BWL Studium mit Schwerpunkt Tourismusmanagement ist ein Auslandsaufenthalt beispielsweise sinnvoller als beim Schwerpunkt Statistik.

Wenn du aus finanziellen oder anderen Gründen kein Auslandsstudium absolvieren kannst, ist es hilfreich, deine Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Lebens-/Praxiserfahrung mit Hilfe von sinnvollen Tätigkeiten, wie Nebenjobs oder Praktika, zu entwickeln und auszubauen. Du kannst natürlich nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland deinen Horizont erweitern und dir so wichtige Eigenschaften aneignen. Eine erfolgreiche Joberfahrung in Deutschland ist nämlich sehr viel lehrreicher für den Beruf als eine als Auslandsaufenthalt getarnte sechswöchige Backpacking-Tour durch Australien – das wissen auch die Arbeitgeber.

Letztendlich gilt: Ob ein Auslandsaufenthalt bei den Karrierechancen ausschlaggebend ist, kommt auf den Arbeitgeber und dessen Wertung von Internationalität an. Mit interkultureller Erfahrung im Lebenslauf kann man aber nur gewinnen – nicht zuletzt persönlich.

Programm- und Studienarten

Hast du für dich entschieden, dass du Studium und Auslandserfahrungen auf jeden Fall miteinander verbinden willst, überleg dir in welcher Form. Es gibt verschiedene Varianten, die in Frage kommen: Summer School, Auslandssemester, Auslandspraktikum, Transfer Bachelor, ganzer Bachelor oder ganzer Master. Wir erklären dir hier die Unterschiede!

Auslandssemester

Ein Auslandssemester, auch Study Abroad genannt, ist wohl der verbreiteste Auslandsaufenthalt. Ein oder zwei Semester werden hierfür vorgeschlagen. Es wird empfohlen, die Auslandszeit in der Mitte des Studiums einzuordnen. Mit dem Planen kannst bzw. solltest du jedoch schon in den ersten Semestern anfangen. Neben den schon aufgeführten Vorteilen kann es vorkommen, dass der Auslandsaufenthalt neue Klarheit über die berufliche Zukunft schafft. Außerdem kann man im Ausland auch Kurse belegen, die es hier in Deutschland so nicht gibt.

Auslandssemester mit Praktikum

Das Auslandssemester mit Praktikum zeichnet sich durch eine Kombination eines Studiums und eines Praktikums im Ausland aus. Hierbei kannst du dich akademisch, interkulturell und sprachlich weiterbilden und darüber hinaus die Arbeitswelt und Arbeitsethik des Landes kennenlernen. Auch für den Aufbau von Netzwerkkontakten und das Erlernen eines ganz neuen (beruflichen) Vokabulars kann ein solches Auslandssemester mit Praktikum sehr nützlich sein.

Summer School

Die Summer School ist eine Art verkürztes Auslandsstudium. Während des fünf- bis zehnwöchigen Auslandsaufenthalts belegst du an deiner Wunsch-Hochschule zwei bis drei Kurse. So kannst du erfahren, ob ein Studium im Ausland das Richtige für dich ist oder ob du lieber doch zu Hause in Deutschland bleiben möchtest. Ein Vorteil der Summer School ist, dass die Voraussetzungen für einen Zugang tiefer angesetzt sind, als die für ein Auslandsstudium. Außerdem kannst du dir die erlangten Studienleistungen eventuell an deiner deutschen Hochschule anrechnen lassen.

Transfer Bachelor

Ein Transfer Bachelor bietet sich an, wenn man sich nach ein bis zwei Jahren Studium in Deutschland nach etwas anderem sehnt. Die Kurse an deiner Uni überzeugen dich nicht, du würdest gerne einen anderen Schwerpunkt wählen, als einen der zur Wahl stehenden, oder du strebst eine Karriere im Ausland an – diese Gründe können u.a. ausschlaggebend für einen Transfer Bachelor sein. Hier wechselst du mitten in deinem Studium das Land und die Hochschule. Deine bisher erlangten Studienleistungen werden teilweise oder vollständig an der neu ausgewählten Hochschule im Ausland angerechnet.

Bachelor im Ausland

Wer nach der Schule nicht länger in Deutschland bleiben will, sucht sich ein Bachelor-Studium im Ausland. Wenn du in NRW lebst, liegt ein Studium in den Niederlanden nah, Bayern studieren oft in Österreich oder der Schweiz. Du erwirbst nicht nur interkulturelles Verständnis und landesspezifisches Wissen, sondern auch Selbständigkeit und Organisationstalent, wenn du ein Bachelorstudium im Ausland planst. Gerade auf dem internationalen Arbeitsmarkt kann ein ausländischer Abschluss ein großes Plus sein. Allerdings muss dieser in dem Land, in dem du später arbeiten möchtest, auch anerkannt werden - beachte diese bei der Wahl deines Bachelors im Ausland.

Master im Ausland

Den Master im Ausland zu machen, ist sehr beliebt. Nachdem ein grundständiges Studium an einer deutschen Hochschule abgeschlossen wurde, zieht es viele ins Ausland, um ihre Fremdsprachenkenntnisse zu perfektionieren und sich länderspezifisches Expertenwissen anzueignen. Zusätzlich kommt der Vorteil der Studiendauer hinzu. Anstelle der in Deutschland angesetzten mindestens zwei Jahre, sind es im Ausland meistens nur ein bis anderthalb Jahre.

Vorbereitungen für das Studium im Ausland

Die Entscheidung für das richtige Land und die richtige Hochschule ist mit vielen Fragen verbunden. Von den Vorbereitungen über die Organisation bis hin zur Anerkennung des Auslandsaufenthalts – alle Infos dazu findest du in den folgenden Abschnitten.

Bei deinen Vorbereitungen für ein Auslandsstudium musst du erst einmal grundlegende Dinge in Erfahrung bringen:

  • Wo kann ich BWL im Ausland studieren?
  • Wird der ausländische Abschluss in Deutschland anerkannt bzw. werden mir meine an einer ausländischen Hochschule absolvierten Prüfungen und Kurse hier angerechnet?
  • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Muss ich eine Sprachprüfung (TOEFK, IELTS etc.) vorweisen?
  • Wann ist die Bewerbungsfrist?
  • Wie hoch sind die Studiengebühren im Ausland?
  • Welche Lebenshaltungskosten und weiteren Kosten erwarten mich?
  • Muss ich spezielle Versicherungen vor einem Auslandsaufenthalt abschließen?
  • Welche weiteren Vorbereitungen muss ich treffen?

Du siehst: Fragen über Fragen. Deswegen solltest du rechtzeitig damit anfangen. Eine erste und sehr gute Anlaufstelle ist das Akademische Auslandsamt deiner Hochschule. Dort bekommst du Infos zu den Fristen, den Partnerhochschulen deiner Hochschule (und dessen Studiengebühren) und den nachzuweisenden Sprachkenntnissen. 

Gute Anlaufstellen bei den Vorbereitungen

Um dir erstmal einen allgemeinen Überblick über das Thema Ausland zu verschaffen, gibt es eine Reihe guter Anlaufstellen, die sich auf Auslandstudien spezialisiert haben.

ERASMUS

Das Erasmus-Austauschprogramm ist ein Bildungsprogramm für Hochschulen der EU. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist hierzulande für ERASMUS zuständig und somit die Anlaufstelle der Hochschulen und der Studierenden. Mit Fördergeldern wird Studierenden im ERASMUS-Programm ein Auslandsaufenthalt ermöglicht. Die Teilnehmer zahlen keine Studiengebühren, die Studienleistungen werden von den Partneruniversitäten problemlos angerechnet und eine zusätzliche monatliche Finanzspritze von bis zu 300 Euro wird ebenfalls gegeben.

DAAD

Auf der Website des DAAD findest du z.B. große Datenbanken, in denen du zu den Themen Vorbereitungen, Bewerbung, Hochschule, Land u.v.m. kostenlos stöbern und dir so alle Informationen zusammensuchen kannst, die du für dein BWL-Studium im Ausland brauchst. Insbesondere die Länderinformationen helfen dir weiter, wenn du wissen willst, wie hoch die Lebenshaltungskosten sind.

Studienplatzvermittlungen

Auch Studienplatzvermittlungen können dir bei der Planung für ein Auslandsstudium helfen. Ein großer kostenloser Anbieter ist z.B. College Contact. Sie zeigen dir zahlreiche Universitäten und Länder auf, in denen du deine Zeit im Ausland verbringen kannst. Auf den Websites findest du ausführliche Informationen zu möglichen Fragen, die du vor einer Auslandsreise haben könntest.

Hilfreiche Seiten

Am besten ist es, wenn du dich online auf Seiten wie www.rausvonzuhaus.de umschaust, die eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung oder des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder ähnliche seriöse Referenzen sind. Auch Kooperationen mit oder Unterstützungen von den Ministerien verweisen auf verlässliche Quellen. Diese und weitere hilfreiche Seiten, haben wir dir im Folgenden aufgelistet:

Kosten und Finanzierung

Ein Studium im Ausland ist meistens teurer als in Deutschland. Im Vorfeld deiner Auslandsreise solltest du dich über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten informieren und entscheiden, welche für dich am besten passt und hilfreich ist.

Auslands-BAföG

Das Auslands-BAföG (halb Zuschuss, halb zinsloses Staatsdarlehen) bietet sich sowohl bei innereuropäischen Ländern an, als auch bei denen, die außerhalb der Grenzen der EU liegen. Die Finanzierung unterscheidet sich allerdings. Wenn du im EU-Ausland (oder der Schweiz) studierst, kann dein gesamtes Studium mit dem Auslands-BAföG gefördert werden. Falls du jedoch in einem Land außerhalb der Europäischen Union deinen Auslandsaufenthalt verbringst, wird das Auslands-BAföG "nur" ein bis zweieinhalb Jahre an dich ausgezahlt. Zuvor musst du ein Jahr in Deutschland studiert haben. Die maximale Höhe des Auslands-BAföG beträgt 4.600 Euro. Weitere Infos dazu findest du unter www.auslandsbafoeg.de.

Bildungskredit

Wenn du dein Hauptstudium hier in Deutschland bereits abgeschlossen hast und dich dann dazu entschließt noch einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, bietet sich der Bildungskredit an. Die maximale Höhe beträgt 7.200 Euro. Die Summe kann in bis zu 24 Monatsraten an dich ausgezahlt werden. Wie hoch die jeweilige Rate sein soll, kannst du entscheiden: 100, 200 oder 300 Euro. Unter www.bildungskredit.de findest du detaillierte Informationen.

Stipendium

In Sachen Stipendium gibt es zahlreiche Optionen und Variationen. Es gibt viele Anbieter, wenn es um Semesteraufenthalte, Abschlussarbeiten, Forschungsaufenthalte oder Jahresstipendien geht. Am besten du suchst anhand von Stipendien-Datenbanken, die wir dir in Artikel zur Studienfinanzierung vorstellen.

ERASMUS

Eine zusätzliche Finanzierungsalternative bietet das hier schon erwähnte ERASMUS-Programm. Wenn du daran teilnimmst, werden dir deine Studiengebühren im Ausland erlassen, deine im Ausland erlangte Studienleistungen werden zurück in Deutschland ohne Weiteres übernommen und du kannst monatlich bis zu 300 Euro Fördergeld bekommen. 

Bewerben für das Auslandsstudium

Wenn du dich zum Thema BWL Studium im Ausland gut eingelesen und festgestellt hast, dass ein Auslandsstudium genau das Richtige für dich ist, ist nur noch eine Frage offen: Wo und was genau willst du studieren? BWL – im Ausland oft "Business Administration" hat viele Schwerpunkte. Du hast also eine riesige Auswahl, denn wirtschaftliche Studiengänge gibt es viele.

Wenn es für dich nur ein oder oder zwei Semester ins Ausland gehen soll, solltest du unbedingt darauf achten, dass dir die Kurse und abgelegten Prüfungen auch hier in deinem deutschen Studium angerechnet werden. Es wäre doch sehr schade, wenn du in Deutschland sämtliche Seminare nachholen musst, die du in deiner Auslandszeit verpasst hast. Am besten du sprichst im Vorfeld mit deiner Studienberatung, worauf du bei der Wahl der Hochschule besonders achten solltest. Geht es für dich für das komplette Studium weg, gilt dasselbe: Prüfe, ob der Abschluss in Deutschland anerkannt wird. Abschlüsse, wie "Diploma" oder "Certificate" klingen gut, sind aber keine akademischen Abschlüsse. Ein anschließender Master wäre damit nicht möglich!

Bist du soweit, dass du dich auf einen oder mehrere Studiengänge festgelegt hast, musst du dich bewerben. Weil in der Regel eine ganze Reihe von Unterlagen einzureichen sind, zum Beispiel auch Motivationsschreiben und Empfehlungen, fang damit früh genug an. Denk vor allem daran, dass die Bewerbungsfrist für Ausländer oft früher endet als für die einheimischen Studieninteressierten.

Und die Vorbereitungen gehen weiter…

Hast du den gewünschten Studienplatz, ist die Vorbereitung aber natürlich noch nicht vorbei. Zunächst solltest du in Erfahrung bringen, ob du ein Visum brauchst. Das ist außerhalb der EU immer der Fall. Allerdings hat jedes Land seine eigenen Regelungen: In manche Länder kannst du einfach einreisen und erhältst ein "Visa on Arrival", in anderen Ländern brauchst du schon am Flughafen in Deutschland ein gültiges Visum. Zwischen dem Antrag auf ein Visum und der Zustellung braucht es auch schon mal ein paar Wochen – also frühzeitig informieren!

Wenn dein Zielland in Südamerika, Afrika oder Asien liegt, könnten außerdem spezielle Impfungen empfehlenswert sein. Dazu solltest du mit deinem Hausarzt sprechen. Der kann dir auch gleich Empfehlungen für deine Reiseapotheke aussprechen. Ebenfalls wichtig für deine Gesundheit und auf keinen Fall zu vernachlässigen: Krankenversicherungsschutz. Die meisten Krankenkassen haben extra Tarife für längere Auslandsaufenthalte. Vergleichen lohnt sich, denn die Preise können ziemlich weit auseinander liegen. Grob gerechnet solltest du einen Euro pro Tag einkalkulieren.

Und dann wäre da natürlich noch die Wohnungssuche. Wo willst du wohnen? In einer Gastfamilie, im Hostel, in einer WG, im Wohnheim oder in einer eigenen Wohnung? Kleinanzeigen studieren, Anfragen stellen – die Recherche nach einer Unterkunft kann ganz schön Zeit fressen. Wenn du nicht fündig wirst, muss das aber gar nicht so tragisch sein. Du könntest für die erste Zeit ja erstmal in einem Hotel einchecken und dann vor Ort suchen. So hast du nämlich auch die Gelegenheit dir den Wohnraum anzugucken.

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