BWL Studium bei SRH Heidelberg

Frage: Lohnt sich ein BWL Studium?

Schüler fragenEs gibt ja so viele Vorurteile über den Studiengang BWL. So nach dem Motto „Wer nichts wird, wird Betriebswirt“. Und danach wird man sowieso als Taxifahrer.

Was sagen die Studenten denn dazu? Lohnt sich ein BWL Studium und kriegt man danach auch gute Jobs? Oder ist das Fach viel zu überlaufen?


Studenten antworten:

Julian, Absolvent der TU München
„Die beruflichen Einsatzgebiete für BWL-Absolventen sind vielfältig. Jedes Unternehmen benötigt gut ausgebildete Kaufleute in den entsprechenden Unternehmensfunktionen. Zudem bietet die BWL unterschiedliche Nebenfächer und fachliche Schwerpunkte. Dadurch haben Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sich innerhalb der Betriebswirtschaft zu spezialisieren und ihren Berufseinstieg zu gestalten.“

Ramona, Studentin der Hochschule Koblenz
„Ich denke, ein BWL Studium lohnt sich auch heute noch sehr. Man kann mit diesem Abschluss eigentlich fast überall arbeiten und hat (meiner Erfahrung nach) deutlich bessere Chancen einen adäquaten Job zu finden als z.B. Personen, die Kunst oder Literatur studiert haben. Durch die studienbegleitenden Praktika lassen sich gute Kontakte zu Firmen knüpfen und man hat so die Chance, frühzeitig nach einem potentiellen Arbeitgeber Ausschau zu halten.“

Christian, Student der Uni Duisburg-Essen
„Hier gilt: Es kommt immer darauf an, was ihr daraus macht! Ähnlich wie Jura und Medizin bietet die BWL den entscheidenden Vorteil, dass es dabei um eine Form der theoretischen Berufsausbildung handelt. Überlaufen ist das Fach seit der „Bachelor-Master-Reform“ an den Hochschulen bestenfalls in einigen Bachelorstudiengängen. Für Masterstudiengänge werden die Zulassungsvoraussetzungen regelmäßig verschärft.

Gute bis sehr gute Berufschancen bietet die BWL denjenigen, die…

  1. gut und kontinuierlich arbeiten, um sich in der Uni die später benötigten theoretischen Kenntnisse anzueignen und gute Noten zu erzielen.
  2. regelmäßig Praktika absolvieren! Hier ist immer zu beachten, dass Auszubildende in Unternehmen jahrelang Erfahrung sammeln, während Akademiker über Jahre hinweg schwerpunktmäßig studieren. Ohne praktische Erfahrung kommt es bei vielen Hochschulabsolventen in der Probezeit zu großen Eingewöhnungsproblemen. Sehr zu empfehlen ist auch eine Tätigkeit als Werkstudent in einem Unternehmen. Bei 1-2 Arbeitstagen pro Woche ist dies gut mit dem Studium vereinbar.
  3. sich immer hinterfragen, in welchen Bereichen Wissenslücken bestehen. Arbeitgeber setzen später sehr gute theoretische Fachkenntnisse, sehr gute Englischkenntnisse, sehr gute EDV-Kenntnisse (insbes. Word, Excel, Power Point), ein gutes Zahlenverständnis Belastbarkeit, Einsatzwillen und Lernbereitschaft voraus.

Sandra, Absolventin der FH Kiel
„Ja, viele studieren BWL, aber es gibt auch ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot. Um sich jedoch von der Masse abzusetzen, sollte man mit guten Noten und Engagement neben dem Studium (Praktika, Werkstudententätigkeiten) punkten. Es kommt hier jedoch auch auf die Spezialisierung im Studium an. Die meisten studieren mit den Schwerpunkten Personal oder Marketing. Aus meiner Erfahrung ist es hier schwieriger an spannende, gutbezahlte Jobs heranzukommen.“

Johannes, Student der Hochschule Nürnberg
„Diese Frage ist stark abhängig von der gewählten Spezialisierung. So sind BWLer mit Finanzierungs-/ und Steuerschwerpunkten in vielen Unternehmen stark gesucht. Studenten mit Schwerpunkten wie z.B. Marketing hingegen werden sich dagegen schwerer tun, da hier die Nachfrage nach Arbeitsplätzen über dem Angebot liegt. Jedem Studenten ist daher zu empfehlen, sich von der breiten Masse abzuheben. Dies kann durch Stipendien, herausragende Leistungen, Auslandspraktika und Aufenthalten oder durch Praktika bei großen Unternehmen geschehen. Zusätzlich sollte ein Master-Abschluss nach dem Bachelor angestrebt werden, um die Chancen auf einen guten Arbeitsplatz zu erhöhen.“

Sarina, Studentin der Hochschule Coburg
„Das Vorurteil, dass es viele studieren, stimmt schon. Aber genau so sieht es mitlerweile auch im Studiengang Wirtschaftsingenieuresen aus. BWL ist gut, da man in viele Bereich erstmal reinschnuppern und sich dann entscheiden kann, was man am Ende machen möchte. Aber dadurch, dass es auch viele studieren, sollte man gute Leistungen erbringen, um in der Masse rauszustechen. Was den Job angeht, wollen viele Unternehmen Erfahrungen sehen, daher sollte man einige Praktika absolvieren. Meiner Meinung nach hängt es nicht davon ab, ob man BWL studiert oder nicht, sondern was man im Studium erbracht hat.“

Alina, duale Studentin an der Hochschule Osnabrück
„Es kommt immer stark auf den Schwerpunkt an, den man in seinem BWL Studium belegt. Diejenigen, die sich eher im Bereich Marketing sehen, haben es manchmal schwieriger, da viele diesen Schwerpunkt studieren. Dahingegen sind die Bereiche Controlling oder Steuern/ Finanzen immer vielgesucht. Der Vorteil eines BWL Studiums ist, dass man in der Wirtschaft theoretisch in jedem Beruf arbeiten kann, denn trotz Schwerpunkt erlernt man zunächst die allgemeine BWL und bekommt so in jedem Bereich einblicke. Weiterhin hängt es selbstverständlich auch von der Region ab, in der man sich mit seinem Schwerpunkt bewirbt. Flexibilität und Reisebereitschaft ist in der Wirtschaft immer mehr gefordert in der heutigen Zeit. Vorteile bekommt man gerade in der BWL aber durch ein duales Studium, da zeitgleich ein Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen wird und man dort auch eine Ausbildung macht. Das ist aber ein sehr zeitaufwändiges und anstrengendes Studium. Wenn einem ein wenig mehr Stress und ein wenig weniger Studentenleben nichts ausmacht, würde ich im BWL Bereich eindeutig die duale Form empfehlen.“

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